Inhalt

Einstiegslektüre:

* Maskulismus in zwei Minuten
* Kernthemen und -Forderungen
* Maskulismus für Anfängerinnen

"Maskulismus die radikale Ansicht,
daß Männer keine Schweine sind,
sondern Menschen."

Hauptthemen:

* Maskulismus
* Feminismus und feministische Politik
* Gender-Studies und feministische Theorie
* Feministische Rhetorik und Kampfbegriffe
* Medien und feministische Propaganda

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Aktuelles

2017-07: diverse neue Einträge im Glossar
2017-02-25: Neue Unterseite zum Kampfbegriff "Gleichstellungsauftrag", speziell für Frau Künast
2016-09-01: Neue Seite Das feministische Definitionsmacht-Konzept anläßlich der Lohfink-Affäre
2016-07-19: Vorsicht: das neue Sexualstrafrecht! Aktuelle Rechtsberatung von Dr. Stevens


Motivationen





Inhaltsübersicht



Persönliche Motivationen und gesellschaftliche Relevanz


Die Geschlechterthematik ist zwar sehr interessant, leider aber auch so uferlos, daß jeder nur einen Ausschnitt kennen kann. Dieser Ausschnitt hängt wiederum vom persönlichen Standpunkt ab und ist fast immer von den privaten konkreten Vorerfahrungen geprägt. Das ist unvermeidlich, man sollte sich dessen aber bewußt sein. In diesem Sinne soll das folgende eine Orientierung geben, welche Themen in der Geschlechterdebatte relevant sein können. "Können" insofern, als jeder subjektiv bewerten muß, welche Themen ihn interessieren. Die Gliederung orientiert sich vor allem an den typischen Motivationen, sich näher mit der Geschlechterthematik zu befassen und ggf. in den Debatten mitzureden.
  1. persönliche materielle Betroffenheit, z.B. durch eine Scheidung, berufliche Nachteile durch Frauenbevorzugung etc.
  2. persönliche psychologische Betroffenheit: hierunter fallen das männliche Selbstkonzept in einem Zeitalter, in dem es "normal" ist, Männer abzuwerten, das private Verhältnis zu Frauen bis hin zur Frage nach dem Sinn des Lebens. Speziell in beruflichen Kontexten steht der angeborene, sozial verstärkte Beschützertrieb der Erkenntnis gegenüber, daß Frauen vielfach bevorzugte berufliche "Freßfeinde" sind.
  3. Interesse an Politik und Ideologien: feministische Politik ist für eine große Zahl verfassungswidriger, männerdiskriminierender Gesetze verantwortlich. Das Grundrecht auf Gleichbehandlung in Gesetzen wird völlig in sein Gegenteil pervertiert. Durchgesetzt wird die feministische Ideologie mit einer staatlich finanzierten feministischen Infrastruktur bestehend u.a. aus tausenden Gleichstellungsbeaugtragten.
  4. Interesse an Methoden der feministischen Propaganda und Aufmerksamkeitssteuerung, "Postfaktizität", politischer Korrektheit und Methoden der Debattenverhinderung und Dominanzsicherung, Wissenschaftsfeindlichkeit etc.
  5. Interesse an den wissenschaftlichen Hintergründen, insb. einschlägigen Bereichen der Soziologie, Psychologie und Biologie sowie den mysteriösen "Gender Studies"
Die oben genannten Themenkreise sind im Detail sehr verschieden, aus einer Gesamtbetrachtung heraus gibt es indes viele grundsätzliche Gemeinsamkeiten. Die wesentlichste Gemeinsamkeit besteht darin, daß die Geschlechterdebatte seit Jahrzehnten nahezu ausschließlich aus Sicht von Frauen geführt wurde. Auf dieses Thema geht eine separate Seite ausführlicher ein.


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Persönliche materielle Betroffenheit


Ist man persönlich z.B. durch Eheprobleme, Kindesentzug nach einer Scheidung, Sexualstrafrecht o.ä. betroffen, braucht man i.d.R. praktische Hilfe im konkreten Einzelfall. Dies können nur Vätervereine, Beratungsstellen u.ä. leisten. Oft ist sehr spezielles juristisches Fachwissen notwendig. Webseiten wie diese oder allgemeine Informationsangebote sind nur für einen Einstieg in die Themen brauchbar.

Weiterlesen: eine Liste von Vätervereinen.



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Persönliche psychologische Betroffenheit


Bei einer zweiten Art von persönlicher Betroffenheit ist sozusagen das Kind juristisch nicht in den Brunnen gefallen, sondern man befindet sich im Vorfeld und steht vor Fragen, die i.w. die eigene Psyche und das eigene Selbstbild betreffen, ferner die Wahrnehmung von Frauen:
  • Wie geht man mit dem Alltagssexismus gegen Männer um? Männer werden seit Jahrzehnten in den Medien wahlweise als Gewalttäter, Vergewaltiger, charakterlos ("Männer sind Schweine"), zugleich verunsichert, ein bißchen dumm und orientierungslos dargestellt. Nach dieser Dauerbeschallung hat man diese Unterstellungen oft tiefer verinnerlicht, als einem bewußt ist. Manche Männer bekommen davon ein dickes Fell (die feministische Einschätzung "verbale Aufgeschlossenheit bei gleichzeitiger Verhaltensstarre" liegt grandios daneben), andere lassen sich einschüchtern und werden zu Schmerzensmännern.

    Lernziele in diesem Themenbereich sind:

    • die alltägliche Diskreditierung von Männern bzw. der angeblich "toxischen" Männlichkeit vor allem in den feministisch dominierten Medien als solche erkennen und einordnen, insb. als Begründung des immerwährenden Opferstatus von Frauen und diverser grundgesetzwidriger Gesetze
    • Methoden zu beherrschen, wie man, wenn nötig, diesem Sexismus entgegentritt, gemäß dem Motto: Maskulismus die radikale Ansicht, daß Männer keine Schweine sind, sondern Menschen. Das ist einfacher gesagt als getan, denn die Geschlechterdebatte ist hochgradig tabuisiert.
    Hierzu weiterlesen:

  • Welche Rolle sollen Frauen i.a. oder eine ganz konkrete im eigenen Privatleben spielen? Wenn man sich die heutigen Scheidungsquoten und die für Männer oft extrem ungünstigen Trennungsfolgen ansieht, dann ist Russisches Roulette vergleichsweise risikoarm. Ferner wird männliche Sexualität seit Jahrzehnten systematisch dämonisiert, u.a. richtet sich das Sexualstrafrecht einseitig gegen Männer. Nicht von ungefähr gibt es immer mehr Singles, bei Männern teilweise auch als MGTOWs bezeichnet. MGTOWs stellen die konsequenteste Reaktion auf die Dämonisierung alles Männlichen und die juristische Benachteiligung dar: man verzichtet um der eigenen Selbstbestimmung und Sicherheit willen dankend auf Kontakte mit Frauen.

    Hierzu weiterlesen:

  • Besonders widersprüchlich ist das Bild, das Frauen aus Sicht von Männern im Berufsleben abgeben: Auf der einen Seite gibt es eine ganze Industrie, die Frauen im Beruf fördern und Konkurrenzvorteile gegenüber Männern verschafft. Oft wird an den männlichen Beschützertrieb appelliert, sich selbstlos persönlich zugunsten der weiblichen Kollegen einzusetzen ("HeForShe"). In vielen großen Firmen und fast im ganzen öffentlichen Dienst ist dies sogar offizielle Dienstaufgabe (bis hin zur Verfassungswidrigkeit). Auf der anderen Seite sind Frauen harte Konkurrenten um Positionen und Aufträge, deren Überlegenheit im Vergleich zu Männern regelmäßig bejubelt wird. Als Gesamteindruck bleibt, daß Frauen gefährliche "Freßfeinde" sind, die anders als die gewohnte männliche Konkurrenz nach unfairen Spielregeln mitspielen.

    Lernziele in diesem Themenbereich sind:

    • Entgegen der landläufigen Meinung sind Männer und Frauen keineswegs rechtlich gleichgestellt, sondern es gibt ca. 50 - 100 Gesetze, die Frauen einseitig privilegieren (offiziell als "positive Diskriminierung" bezeichnet) bzw. Männer kompensatorisch zu diskriminieren, weil sie Mitglied im Patriarchat sind. Die meisten Gesetze betreffen Frauenquoten.
    Hierzu weiterlesen:


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Die politische Relevanz der Geschlechterthematik


"Politische Relevanz" verstehen wir hier zunächst in dem Sinne, daß ein Thema in politischen Programmen präsent ist, als wesentliches gesellschaftliches Problem verstanden wird und Aufmerksamkeit und Geldströme auf sich lenkt. Auf die politische Relevanz in dem Sinne, daß die soziale Wirklichkeit und damit auch der politische Handlungsrahmen verändert wird, gehen wir anschließend ein.

Die Geschlechterthematik bzw. der Feminismus sind wenigstens seit Entstehung der Bundesrepublik und Inkrafttreten des Grundgesetzes ein politisches Dauerthema. In den 2010er Jahren hatte das Thema sogar Hochkonjunktur. Kanzlerkandidat Schulz präsentiert 2017 das Gender Pay Gap als ein Hauptthema seiner eventuellen Kanzlerschaft, also als genauso wichtig wie oder sogar noch drängender als Themen wie Massenimmigration, Energie, Umwelt, Industrie 4.0 usw. Einen ähnlichen Stellenwert hat die Durchsetzung der feministischen Ideologe im Wahlprogramm der Grünen, das mit vielen Gender-Sternen verziert ist. First Daughter und Assistentin des US-Präsident Donald Trump übt zusammen mit IWF-Chefin Christine Lagarde öffentlich Druck auf Kanzlerin Merkel aus, sich als Feministin zu bezeichnen und Frauen mehr Macht in Unternehmensvorständen zu verschaffen. Optisch ist die Geschlechterthematik also ein erstrangiges politisches Thema, und zwar durchgängig in dem Sinn, Frauen zu begünstigen und "den Männern" ihre unberechtigten Vorteile zunehmen.

In der breiten Bevölkerung ist der Stellenwert der Geschlechterthematik deutlich geringer und im Vergleich zu Themen wie innere Sicherheit, Immigration, Mietpreise etc. zweitrangig. Eine neue DIW-Analyse (Giesselmann (2017)) listet Gleichstellung überhaupt nicht unter den ersten 20 Politikzielen und die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf nur auf Platz 9. Die Geschlechterthematik wird in der eigenen Lebenswelt vielfach nicht als relevantes soziales Problem beobachtet und daher als künstlich aufgeblasenes Problem empfunden. Für diese Diskrepanz zwischen Bevölkerung und politischer Kaste gibt es naheliegende Erklärungen.

Der Feminismus bezeichnet sich seit langem als "institutionalisiert", d.h. er hat in der Gestalt radikal ideologisierter Vertreterinnen schon in den 90er Jahren wesentliche gesellschaftliche Machtpositionen erobert. Beispielhaft erkennbar ist dies am Grundsatzprogramm der SPD, das die männliche Gesellschaft überwinden will. Der institutionalisierte Feminismus ist heute dabei, die Gesellschaft vor oben herab gemäß der feministischen Ideologie zu transformieren. Selbst auf offiziellen Dokumenten tauchen schon Gender-Sterne auf, das Symbol des intersektionalen Feminismus, einer der totalitärsten Feminismus-Varianten. Nicht umsonst redet man von Staatsfeminismus.

Soziale Relevanz der Geschlechterpolitik

Viele Probleme, die seit Jahren als erstrangige soziale Probleme angesehen werden, wurden von Feministen wesentlich (mit-) verursacht. In vielen Fällen konnte der Feminismus seine enorme Wirkung nur im Verbund mit anderen gesellschaftlichen oder technologischen Veränderungen entfalten. Man kann sich darüber streiten, ob der Feminismus primäre Ursache war oder ob er selber nur Effekt von übergeordneten Entwicklungen ist und diese nur in eine bestimmte Richtung gesteuert hat.
  • Feminismus ist großenteils eine radikal egalitäre Ideologie, die Leistungswettbewerb ablehnt und auf Gleichstellung im Sinne sozialer Umverteilung setzt. Leistungsfähigkeit wird ersetzt durch den Status in einer Opferstatushierarchie, der der Männer die Unterschicht bilden. Dieser Grundsatz zeigt sich u.a. beim Entgeltgleichheitsgesetz, das i.w. gleiches Entgelt auch bei nicht vergleichbarer Arbeitsleistung erzwingen will. Egalitarismus zeigt sich aber auch in abgesenkten Bildungsstandards, die dazu führen, daß Abiturienten heute nur noch Mathematikkenntnisse der 8. Klasse aufweisen und nicht mehr logisch denken können müssen, oder in einem faktisch vorhandenen bedingungslosen Grundeinkommen, das je nach Familiengröße höhere Nettoeinkommen garantiert als der Mindestlohn.
  • Mit einer Geburtenquote von ca. 1.3 Kindern pro Frau steht Deutschland an der Spitze der Länder bzw. Kulturen, deren Bevölkerung rasant schrumpft und die mittelfristig von reproduktiveren Kulturen verdrängt werden. Der Feminismus im Verbund mit unserer Wohlstandsgesellschaft ist eine zentrale Ursache hierfür: Die Rolle als Mutter wurde den Frauen trotz historisch einmaligem Wohlstand systematisch vermiest. Macht und Reichtum in einer neoliberalen Konkurrenzgesellschaft sind als dominierendes Lebensziel etabliert worden. Führende Feministinnen haben eine Million Gründe gegen Kinder bzw. sehnen in einer Art kulturellem Kamikaze den eigenen Minderheitenstatus herbei.
  • Es existieren inzwischen grob geschätzt 50 Gesetze, in denen Frauen rechtlich privilegiert werden, die also direkt dem Artikel 3 des Grundgesetzes widersprechen, viele im Zusammenhang mit Frauenquoten und Gleichstellungsbeauftragten. (z.B. DRModG NRW, das "Lohngerechtigkeits"gesetz, lex FiDAR u.a.). Zur politischen Durchsetzung dieser Gesetze wurde der Begriff Gleichberechtigung völlig pervertiert und in sein Gegenteil verkehrt: Um die "tatsächliche Gleichberechtigung" der Frauen zu erreichen, bekommen sie Sonderrechte. Diese offensichtlichen und eklatanten Verfassungsbrüche dürften eine wesentliche Ursache für den Vertrauensverlust in "linke" Parteien und die Erstarkung rechtspopulistischer Parteien sein.
  • Die "Linke", die in den 1970ern noch der Aufklärung verpflichtet war und Tabus brach, hat sich zu einer dogmatischen, von Sprech- und Denkverboten geprägten hegemonialen Ideologie gewandelt, die Rolle der Tabubrecher und der intellektuellen Herausforderer haben inzwischen Konservative (s. Mohr (2017)). Feministischer Aktivismus war und ist weiterhin eine zentrale treibende Kraft bei dieser Entwicklung. O'Neill (2015) zeigt, daß hierbei zentrale Werte und Denkweisen der historisch mühsam erkämpften Aufklärung und Säkularisierung unserer Gesellschaft verraten werden.
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Methoden der feministischen Propaganda


Ideologien vertragen sich nicht immer mit der Realität. Ein zentrales Dogma der feministischen Ideologie, daß soziale Geschlechterunterschiede sozial konstruiert und beliebig änderbar sind und keine relevanten biologischen Ursachen haben, ist unbewiesen. Diese blank-slate-Hypothese ist extrem fragwürdig. In diesem Sinne sind zentrale feministische Thesen (Patriarchat, blank slate u.a.) seit Jahrzehnten etablierte "alternative Fakten".

Um die politische Agenda, insb. die Privilegierung von Frauen, trotzdem durchzusetzen, muß die eigentliche Sachdiskussion vermieden werden. Stattdessen wird in großem Umfang mit altbekannten Methoden der politischen Propaganda gearbeitet, z.B. Angsterzeugung, Doublespeak u.a.

Die offensichtliche Falschheit der feministischen alternativen Fakten und deren notorische Verbreitung in den dominierenden Medien kann als ein zentraler Grund für den Vertrauensverlust in diese Medien und damit zusammenhängend in die Politik i.a. angesehen werden. Dieser feministische Linkspopulismus hat wiederum dem Rechtspopulismus den Weg geebnet - wenn schon Linke, die die höhere Moral für sich beanspruchen, offensichtlich dreist lügen, dann kann das bei Rechten nicht prinzipiell schlimm sein.

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Wissenschaftsfeindlichkeit


In der Geschlechterdebatte spielen fast alle großen Wissenschaftsgebiete eine Rolle. Als Einzelner ist man überfordert, sich in allen Gebieten gut auszukennen. Insofern sind kondensierte, mit vertretbarem Aufwand erlkernbare Kenntnisse wichtig. Für die Durchsetzung feministischer Politik spielen neben Propagandatechniken die sog. Gender Studies eine zentrale Rolle. Diese verstehen sich großenteils explizit als "alternative Wissenschaft" und als Gegenpol zur männlichen, der objektiven Wahrheit verpflichteten Wissenschaft. Von dieser feministische Antiwissenschaft geht eine vergleichbare große Gefahr für die Wissenschaft aus wie vom Kreationismus.

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Literatur




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