Kernthemen und -Forderungen des Maskulismus





Inhaltsübersicht

Übersicht

Strafrecht

Familienrecht

Berufsleben

Diskriminierung von Jungen in Schulen



Übersicht

Einführung


Die meisten Personen, die sich noch nicht näher mit dem Problemkomplex Gleichberechtigung befaßt haben, glauben fest daran, Männer und Frauen seien heute formal gleichberechtigt oder Frauen seien sogar immer noch benachteiligt. Diese Botschaft liest man schließlich fast täglich in unseren Medien.

Leider trifft dies nicht zu. Meist ist man überrascht und will es zunächst gar nicht glauben. Männer sind tatsächlich in einer ganzen Reihe von Gesetzen und mehr oder weniger formellen Verordnungen, Vorschriften und Regelungen offensichtlich schlechter gestellt als Frauen, weil sie weniger Rechte und/oder mehr Pflichten haben. Für Frauen wäre solche Diskriminierungen heute unvorstellbar, bei Männern werden sie als diversen (unhaltbaren) Gründen als normal angesehen.

In den unterschiedlichen Informationsquellen zum Maskulismus werden meist nur einzelne dieser Diskriminierungen von Männern aufgezeigt und deren Behebung gefordert. Die Hauptthemengebiete dieser Forderungen sind:

  1. Strafrecht
  2. Familienrecht
  3. Sexismus
  4. Berufsleben
  5. politische Gleichberechtigung
  6. Gesundheit und körperliche Unversehrtheit
  7. Ausbildung
Im nächsten Abschnitt werden diese Themengebiete detaillierter dargestellt. Die Gründe, warum in diesen Themengebieten männerrechtliche Forderungen und Aktivitäten aufgestellt werden, sind:
  • rechtliche Diskriminierung:
    Männer werden in Gesetzen, Verordnungen, polizeilicher Ermittlungspraxis, gerichtlicher Praxis oder anderen Aspekten des Rechtssystems anders (ungünstiger) als Frauen behandelt, z.B. für die gleiche Straftat strenger bestraft. Derartige Diskriminierungen sind vereinfacht gesagt Verletzungen von Grundrechten. Die ethisch-philosophischen Grundlagen, die für die Forderung nach Abschaffung dieser Diskriminierungen und deren Begründung benötigt werden, sind auf den Seite Ethisch-philosophische Grundlagen des Maskulismus genauer dargestellt.
    In diesen Gebieten liegt oft ein direkter Interessengegensatz zum Feminismus vor, da viele Diskriminierungen aufgrund feministischen Drucks entstanden sind.
    Neben der Reduktion bereits existierender Diskriminierungen geht es oft darum, die Entstehung neuer Diskriminierungen (z.B. Kriminalisierung von männlichen Kunden von weiblichen Sexarbeitern) oder die Verstärkung existierender Diskriminierungen (z.B. weitere Frauenquoten) zu verhindern.
  • politische Inaktivität:
    Beispielsweise wird oft gefordert, mehr für die Erforschung und Behandlung von Krankheiten wie Prostatakrebs zu tun oder männliche Schüler besser zu fördern. Charakteristisch ist hier, daß nur Männer von den Problem betroffen sind. Es besteht kein direkter Interessengegensatz zum Feminismus, allenfalls indirekt beim Verteilungskampf um die nötigen Ressourcen. Wegen des fehlenden Interessengegensatzes werden diese Forderungen oft als allgemeinpolitisch und nicht speziell männerrechtlich angesehen.
Die beiden Arten von Gründen können natürlich auch in gemischter Form auftreten. Die grundsätzliche politische Forderung ist stets, die vorhandenen Diskriminierungen zu beseitigen, neue geplante Diskriminierungen nicht zuzulassen und Inaktivitäts-Defizite zu beheben. Die hierzu konkret notwendigen Veränderungen sind manchmal offensichtlich, z.B. Aufhebung diskriminierender Gesetze. In anderen Fällen ist ein Bündel von Maßnahmen in einem politischen Prozeß auszuhandeln, d.h. initial wird gefordert, in einen solchen politischen Prozeß unter Beteiligung von Männerrechtsorganisationen einzutreten.

In viele Strömungen des Maskulismus (und praktisch allen Strömungen des Feminismus) werden Themen adressiert und Forderungen aufgestellt, die über die obigen Themenlisten und Arten von Begründungen hinausgehen. Ein wichtiges Beispiel ist die Gestaltung des Innenverhältnisses eine Ehepaars, "Lebensmodelle" für Männer bzw. Frauen, Arbeitsteilung usw. Bei diesen weitergehenden Themen und -Forderungen benötigt kompliziertere Argumente, die hauptsächlich in zwei Kategorien fallen:

  1. soziale Theorien bzw. umfassende Weltanschauungen, mit denen Begriffe wie "gerecht" oder "gleichberechtigt" definiert werden
  2. biologische Unterschiede zwischen Männern und Frauen
Beide Typen von Argumenten sind erstens weitaus komplizierter als einfache Grundrechte und zweitens oft strittig. Je nach den Annahmen, die in diesen Bereichen unterstellt werden, kommt man zu Maskulismus-Varianten, die ggf. sogar untereinander konkurrieren. Diese Annahmen und daraus resultierende Maskulismus-Varianten werden auf der Seite Maskulismus-Varianten dargestellt.


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Übersicht über Kernthemen und -Forderungen des Maskulismus


  1. Strafrecht:
  2. Familienrecht:
  3. Nur Männer sind zum Wehr- bzw. Ersatzdienst verpflichtet. Diese Ungleichbehandlung von Männern ist im Grundgesetz Art. 12a festgelegt. Die Wehrdienstdauer ist seit Juli 2011 sozusagen auf 0 Monate reduziert. Dies kann aber im Prinzip jederzeit wieder geändert werden, die Ungleichbehandlung im Grundgesetz ist nach wie vor vorhanden.
  4. Berufsleben:
  5. politische Gleichberechtigung:
  6. Männergesundheit und körperliche Unversehrtheit:
  7. Renten: Bei der Anrechnung von Kindern auf die Rentenzeiten werden Frauen tw. bevorzugt, ebenso bei der Kinderzulage der Riesterversicherung. Details s. hier.
  8. Diskriminierung von Jungen und männlichen Heranwachsenden in der schulischen Ausbildung
  9. Sexismus gegen Männer
Eine sehr umfangreiche Liste derartiger maskulistischer Forderungen findet sich hier Zentrale Anliegen und Ziele der Männerbewegung auf den Seiten von MANNdat e.V., dem vermutlich bekanntesten deutschen Vereins zur Interessenvertretung für männliche Bürger.


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Strafrecht

Unschuldsvermutung bei Anklagen durch Frauen wegen Vergewaltigung


Die Fälle Kachelmann, Strauss-Kahn (auch wenn letzterer nicht in Deutschland) oder seit Ende 2013 der Fall Karl Dall haben der Öffentlichkeit erstmals bewußt gemacht, in welchen Ausmaß für Männer, die von einer Frau wegen eines Sexualdelikts angeklagt werden, elementare Grundrechte außer Kraft gesetzt werden, namentlich die Unschuldsvermutung. Die gesellschaftlich akzeptierte und von führenden Feministen wie Alice Schwarzer immer wieder propagierte Aussetzung von Grundrechten für Männer geht auf die tiefgreifende, seit Jahrzehnten andauernde moralische Diskreditierung von Männern zurück. Mehr Details hierzu auf der Seite Sexismus gegen Männer.

Zur Zeit (Anfang 2015) versuchen Frauenverbände eine weitere Verschärfung des Sexualstrafrechts durchzusetzen, das in vielen Fälle auf eine faktische Aufhebung der Unschuldsvermutung bei Anklagen durch Frauen wegen Vergewaltigung hinausläuft, weil es prinzipiell für Mönner unmöglich wird, ihre Unschuld zu beweisen: Männer werden demnach wegen Vergewaltigung verurteilt, wenn sich eine Frau Verkehr mit einem Mann hatte, dabei dem Mann keinen Hinweis gegeben hat, daß dies dies eigentlich nicht will, und später erklärt, zum dem Verkehr gezwungen gewesen zu sein, weil sie sich bedroht glaubte oder in einer Art Schockstarre befand, in der sie zwar noch zum Sexualverkehr, aber nicht mehr zu sprachlichen Äußerungen fähig war. Detaillierte Beschreibung s. Thomas Fischer (Bundesrichter in Karlsruhe) Teil 1 und Teil 2.

Quellen und Materialien



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Gewalt durch Frauen gegen Männer


Zu den großen Tabus unserer Gesellschaft gehört von Frauen verübte Gewalt, und zwar sowohl gegenüber Männern, Kindern und anderen Frauen. Genauere Erkenntnisse darüber wurden lange Zeit systematisch verhindert, um das Ausmaß des Problems zu verschleiern und um den gesellschaftlichen Status von der Frau als Opfer (und dem Mann als Täter) nicht zu gefährden. Erst seit wenigen Jahren werden seriöse Untersuchungen hierzu durchgeführt.

Der offensichtliche Skandal besteht in der Nichtverfolgung und der Vertuschung von Straftaten sowie der Verhöhnung der männlichen Opfer.

Ein Teil dieser Gewalt hat das Ziel, Geschlechtsverkehr zu erzwingen, es handelt sich also um Vergewaltigungen von Männern durch Frauen. Dieser Fall wird in einem separaten Abschnitt behandelt.

Männerdiskriminierende Gesetze und Verordnungen

Obwohl Männer häufig von Gewalt - auch von häuslicher - betroffen sind, existieren für sie kaum Zufluchtsorte (z.B. Äquivalente von Frauenhäusern). Die folgenden Gesetze erlauben Schutzmaßnahmen ausschließlich für Frauen:
  1. Verordnung zur Durchführung der Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten
  2. das Sozialgesetzbuch, §36a
  3. das Hilfetelefongesetz
Ausführliche Zitate und Nachweise siehe hier.

Literatur zum Thema Gewalt durch Frauen gegen Männer

Es gibt sehr viele Untersuchungen bzw. Publikationen zum Thema Gewalt zwischen Frauen und Männern bzw. häusliche Gewalt. Als Nichtprofessioneller sollte man sich auf Metastudien beschränken, die eine große Zahl von Einzeluntersuchungen kondensieren.

The Partner Abuse State of Knowledge (PASK) Project

Das Partner Abuse State of Knowledge Project (http://domesticviolenceresearch.org/) ist die mit großem Abstand umfangreichste Metastudie. Sie deckt sämtliche Publikationen über häusliche Gewalt in wissenschaftlichen Journalen ab 1990 und wichtige ältere Studien ab. Insgesamt 42 hauptberufliche Forscher und 70 Hilfskräfte haben rund 2 Jahre lang für das Projekt gearbeitet. Insg. 12000 Publikationen wurden gesichtet, daraus 1700 als einschlägig relevant bestimmt und im Endbericht berücksichtigt, der aus 17 Manuskripten mit insg. 2657 Seiten Umfang besteht. Diese wurden beim Springer-Verlag, einem der renommiertesten wissenschaftlichen Verlage, veröffentlicht und ist auf der Springer-Webseite hier prominent plaziert: http://www.springerpub.com/pa. Man kann daher durchaus von einer Metastudie der Superlative reden; es gibt keine andere annähernd vergleichbar gründliche Metastudie zu diesem Themengebiet.

Die zentrale Erkenntnis der Metastudie ist, daß Männer und Frauen in der gleichen Größenordnung Täter und Opfer sind. Damit steht die Metastudie in krassem Gegensatz zum gängigen feministisch propagierten Geschlechterklischee, wonach nur Männer Täter sind und nur Frauen Opfer. Dementsprechend titelt eine zugehörige Pressemeldung: Unprecedented Domestic Violence Study Affirms Need to Recognize Male Victims.

Bemerkenswert, wenn auch nicht überraschend, in diesem Zusammenhang ist, daß die deutsche Wikipedia diese Metastudie nicht zitiert, sondern in dem Eintrag über häusliche Gewalt die Gewalt gegen Männer wie üblich verharmlost und negiert. Die Auseinandersetzung mit Fiona Baine, der bekannten Zentralfigur der feministischen Unterwanderung der Wikipedia, die die Erwähnung des PASK Projekts in der Wikipedia blockiert, ist hier dokumentiert.

Dissertation Schwithal

Diese Dissertation deckt vor allem Publikationen aus dem deutschen Bereich ab und kommt zu den gleichen Gesamtergebnis wie das PASK Project:
Bastian Schwithal: Weibliche Gewalt in Partnerschaften: Eine synontologische Untersuchung. Books on Demand, 404 S., 16.06.2005. http://www.amazon.de/Weibliche-Gewalt-Partnerschaften-s ... 3431563
Ausführliche Besprechung auf Genderama: Dissertation Schwithal enthüllt interessante Aspekte über weibliche Gewalt

Reine Bibliographien

Die folgenden Bibliographien sind reine Literaturlisten, die neben den bibliographischen Angaben noch die Zusammenfassung der Publikationen enthalten. Sie können daher leicht nach Stichworten durchsucht werden.
  • Die Fiebert-Bibliographie (Stand: Juni 2012) konzentriert sich auf Frauen als Gewalttäter:
    Martin S. Fiebert: References Examining Assaults By Women On Their Spouses Or Male Partners: An Annotated Bibliography. Department of Psychology, California State University, Long Beach, 2012. https://www.csulb.edu/~mfiebert/assault.htm
    Summary: This bibliography examines 286 scholarly investigations: 221 empirical studies and 65 reviews and/or analyses, which demonstrate that women are as physically aggressive, or more aggressive, than men in their relationships with their spouses or male partners.
  • Die folgende Bibliographie (Stand: April 2012) enthält 501 Publikationen (nach Datum sortiert): http://frauengewalt.wordpress.com

Bücher und lesenswerte Einzelpublikationen



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Vergewaltigung von Männern


Ein Teil der Gewalt von Frauen gegen Männer hat das Ziel, Geschlechtsverkehr zu erzwingen. In den meisten Fällen sind die Opfer Jungen ab der Pubertät. Erwachsene Männer sind seltener betroffen. Physische Gewalt oder Drohung mit Waffen sind eher die Ausnahme, frauentypisch sind Erpressung, psychische Gewalt oder der Einsatz von Betäubungsmitteln (s. z.B. Vergewaltigung von Klausi Beimer in der "Lindenstraße", 10.05.2014). Im Endeffekt wird der Geschlechtsverkehr gegen den klar erkennbaren Willen des Jungen oder Manns erzwungen, teilweise mit der Absicht, ein Kind zu zeugen.

Männer, die gegen sie gerichtete Gewalt von Frauen anzeigten, wurden bisher meist ausgelacht, die Fälle wurden i.d.R. nicht verfolgt. Eine Anklage ist insofern sehr risikant, als die Frau umgekehrt behaupten kann, vergewaltigt worden zu sein - zumal der Geschlechtsverkehr nicht strittig ist - und der Mann dann automatisch verhaftet und vorverurteilt wird.

Sofern es durch den erzwungenen Geschlechtsverkehr zu einer Schwangerschaft und einem Kind kommt, ist der Junge bzw. Mann trotzdem voll unterhaltspflichtig und kann hierdurch finanziell ruiniert werden.

Insgesamt sind also Mißstände in folgenden inhaltlich eigenständigen Punkten vorhanden:

  1. Straftaten von Frauen an Männern werden oft nicht verfolgt, also auch nicht bestraft.
  2. Eine Gegenklage der Frau kann zur sofortigen Verhaftung des Mannes führen, s. Verlust der Unschuldsvermutung für Männer, eine Anklage ist für den Mann mit einem hohen Risiko verbinden, als Reaktion falsch beschuldigt zu werden.

Literatur zur Vergewaltigung durch Frauen



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Genitalverstümmelung bei Jungen


Es ist eigentlich überflüssig zu erwähnen, daß Genitalverstümmelungen bei Kindern schärfstens verurteilt werden. Während diese bei Mädchen strafbar sind - zum Glück -, hält der deutsche Gesetzgeber in seinem "Beschneidungsgesetz", § 1631 d BGB vom 12.12.2012, einmal mehr männliche Personen nicht für besonders schützenswert und liefert sie archaischen Ritualen aus. Es existieren zahllosen Proteste und Darstellungen, mit welchen Falschaussagen und Betrugsmanövern die medizinischen und psychologischen Folgen der Vorhautverstümmelung bei Jungen verharmlost wurden. Die Proteste und Gegendarstellungen stammen aus allen Bevölkerungkreisen. Beispielhaft genannt seien hier:

Männerdiskriminierende Gesetze und Verordnungen

  1. §1631d des Bürgerlichen Gesetzbuches
  2. §226a des Strafgesetzbuches
Ausführliche Zitate und Nachweise siehe hier.

Verharmlosung der Genitalverstümmelung in den Medien

Ein Beispiel für die Verharmlosung der Genitalverstümmelung in den Medien lieferte der Kinderkanals KiKA am 19.1.2014 mit der Sendung "Tahsins Beschneidungsfest". In dieser erwartet laut Ankündigung ein Kind voller Vorfreude seine Beschneidung und damit rituelle Mannwerdung erwartet, diese Menschenrechtsverletzung wird verharmlosend und romantisierend dargestellt ("Es wird getanzt, gesungen und Musik gemacht"). Die folgenden Seiten haben dies scharf kritisiert und teilweise offene Protestbriefe, die an den KiKA gesendet wurden, veröffentlicht:


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Familienrecht

Sorgerecht für Kinder


Ehescheidungen sind heute leider normal. In vielen Fällen, wo minderjährige Kinder vorhanden sind, einigt man sich mehr oder minder gütlich, ohne einen Krieg zu führen. Falls nicht, werden Väter massivst benachteiligt (oft auch die Kinder), praktisch sind sie rechtlos, alle Rechte liegen bei der Mutter, was natürlich auch von vorneherein die Verhandlungsposition schwächt.

Erschreckend steinzeitlich ist bereits Artikel 6 des Grundgesetzes, darin Absatz (4): "Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft." Gegen Schutz und Fürsorge für die Mütter ist nichts einzuwenden, erschreckend ist die implizite Aussage, daß Väter keinen Schutz und keine Fürsorge brauchen, weil sie sowieso nur eine Nebenrolle bei der Kindererziehung spielen.

Die rechtliche Diskriminierung von Vätern hat zu vielen, oft nur lokal arbeitenden Vätervereinigungen geührt. Einige bieten sehr umfangreiche Webseiten mit sehr viel Informationen an.

Überflüssig zu erwähnen ist natürlich, daß die männerrechtliche Kernforderung darin besteht, die Rechte biologischer Väter an den Kindern zu stärken und gleiche Rechte für Väter wie für Mütter zu fordern.

Ergänzende Quellen und Materialien



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Berufsleben

Geringere körperliche Leistungsanforderungen für Frauen


Frauen sind bekanntlich statistisch gesehen kleiner und weniger muskulös als Männer, erreichen also deutlich geringere körperliche Leistungen. Die zeigt sich am einfachsten bei fast allen gängigen Sportarten wie Laufen, Springen, Werfen etc., in denen Frauen mehr oder weniger chancenlos gegenüber Männern sind und fast nie unter den Bestplazierten landen würden.

Damit Frauen trotzdem gleichviele Medaillen bekommen wie Männer, also bzgl. der "Erfolge" gleichgestellt werden, gibt es getrennte Wettbewerbe für Männer und Frauen, d.h. eine Frau muß geringere Leistungsanforderungen erfüllen, um sich überhaupt für die Teilnahme am Wettbewerb zu qualifizieren oder sogar eine Medaille zu gewinnen. Dementsprechend müssen Mädchen im Schulsport für die gleiche Note geringere Leistungen erbringen als Jungen. Beim Sport ist das auch in Ordnung, denn Sport ist auch Spiel, und es sollen möglichst viele motiviert werden, aktiv mitzumachen. Daher sind auch die Paralympischen Spiele eine sehr sinnvolle Einrichtung.

Dieses "olympische Prinzip" wird neuerdings auch bei diversen Berufen, für die körperliche Leistungsfähigkeit wichtig ist, angewandt, d.h. Frauen müssen deutlich geringere sportliche Leistungen erbringen, um überhaupt auf den jeweiligen Positionen eingestellt werden zu können:

Im Unterschied zum Sport müssen in diesen Berufe allerdings Männer und Frauen im Team arbeiten. Überflüssig zu erwähnen ist, daß ein Team oft vergleichbar mit einer Kette ist, die nur so schwach wie ihr schwächstes Glied ist. Im Endeffekt müssen die Männer die Minderleistung der Frauen kompensieren, was inzwischen zu wachsendem Unmut z.B. in der Bundeswehr und in der Polizei führt, wo Polizistinnen selber geschützt werden müssen.

Quellen



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Bevorzugung von (leistungsschwächeren) Frauen bei der Besetzung von Professuren


Professuren gehören zu den gehobenen beruflichen Positionen, die Neidkomplexe auslösen. Deshalb und weil sie auch ideale Multiplikatoren für die feministische Ideologie sind, werden auch hier seit geraumer Zeit Frauenquoten gefordert. Da rechtliche oder formale Diskriminierungen von Frauen nicht mehr vorhanden sind, werden diese analog zur gläsernen Decke mit "strukturellen Diskriminierungen", einem frei erfundenen Doublespeak-Begriff, begründet. Für derartige Strukturen fehlt allerdings jeder Nachweis.

Strukturelle Diskriminierungen von Männern an Universitäten

Tatsächlich werden Frauen systematisch bevorzugt. Direkt nachweisbare Strukturen, durch die Männer diskriminiert werden, sind insbesondere folgende:
  1. Für Frauen reservierte Professuren:
    • Im Rahmen des Professorinnenprogramms des BMBF werden grundgesetzwidrig bisherige Professuren in allen Fachgebieten in für Frauen reservierte Stellen umwandelt, d.h. männliche Nachwuchsforscher werden hier eindeutig strukturell diskriminiert.
    • Nicht offiziell, aber de facto sind praktisch alle der rund 200 Gender-Professuren für Frauen reserviert, da diese Professuren politikseitig kaum kaschierte reine Frauenfördermaßnahmen sind.
  2. Bevorzugung von Frauen in Berufungsverfahren:
    • Durch Gender Budgeting und ähnliche Maßnahmen wird das Nichterreichen von politisch vorgegebenen Frauenquoten finanziell bestraft. Hierdurch wird bewußt versucht, von außen die Berufungsverfahren zu beeinflussen und weiblichen Bewerbern unabhängig von deren Qualifikation einen Vorteil zu verschaffen.
    • I.d.R. gibt es Verfahrensvorschriften, wonach auch weibliche Bewerber zu Vorträgen eingeladen werden müssen, die bei gleicher Papierlage als Mann nicht eingeladen worden wären. Hierdurch haben Frauen eine 2. Chance, die Männer nicht haben.
    • Hinzu kommt die standardmäßige Bevorzugung von Frauen bei "gleicher Qualifikation", die praktisch beliebig zugunsten von Frauen mißbraucht werden kann, insb. in Verbindung mit der einseitigen Interessenvertretung durch Frauenbeauftragte in Berufungsverfahren.
    Tendenziell bewirken die Verfahrensbevorzugungen zugunsten von Frauen eine Art Beweislastverschiebung: Bei den unklaren, nicht exakt entscheid- oder meßbaren Bewertungsfaktoren muß die Besetzungskommission fehlendes oder unsicheres Wissen über die Qualifikation einer Frau durch optimistische Annahmen ersetzen, daß diese Qualifikation schon vorhanden ist oder nach einer Einarbeitung vorhanden sein wird. Diese "Aufrundung der Qualifikation" bei Frauen kann nur vermieden werden, wenn explizit gezeigt wird, daß sie nicht gerechtfertigt ist. Eine derartige Negativkritik ist allerdings ein Minenfeld. Umgekehrt kann es bei männlichen Bewerbern ohne Diskussion negativ bewertet werden, wenn diese ihre Qualifikation nicht selber klar genug darstellen.

    Bemerkenswert in diesem Zusammenhang sind Forderungen, Stellenausschreibungen möglichst weit zu fassen (oder genaue Qualifikationsbeschreibungen ganz zu verbieten): dann kann das Grundrecht auf Gleichberechtigung und Bestenauslese leichter mit Gesetzen zur Bevorzugung von Frauen "bei gleicher Qualifikation" unterlaufen werden.

  3. Einseitige Förderung von Frauen in der Qualifizierungsphase:

    Frauen werden auf allen Stufen der akademischen Karriere durch unzählige Mentoring- und Förderprogramme bevorzugt, zu denen Männer nicht zugelassen sind und die dazu dienen, Frauen einen Wissens- und Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.

Statistische Nachweise der strukturellen Diskriminierungen von Männern

Die gesetzlichen und verfahrenstechnischen Strukturen zur Bevorzugung von Frauen in akademischen Laufbahnen sollten theoretisch dazu führen, daß im Endergebnis Frauen höhere Chancen als Männer haben, berufen zu werden, was zugleich bedeutet, daß sie statistisch geringer qualifiziert sind. Diese Hypothese wird durch empirische Untersuchung eindeutig bestätigt: die Chancengleichheit in Berufungsverfahren ist insgesamt nicht gegeben, Frauen haben signifikant bessere Chancen.

Eine Langzeitstudie des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung untersuchte die Karrierewege aller Soziologen, die derzeit an deutschen Universitäten beschäftigt sind. Nach dieser Studie müssen Frauen für eine Professur im Schnitt deutlich weniger publizieren. Bei sonst gleichen Faktoren liegt ihre Chance auf eine Professur 1,4 Mal höher.

Schon seit 2004 ist der Frauenanteil unter den Rufen deutlich höher als bei den Bewerbern, der Vorteil für Frauen ist dabei tendenziell immer größer geworden. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) berichtet z.B. für das Jahr 2013, daß bundesweit jede 18. Frau, die sich beworben, einen Ruf auf eine Professur erhielt, aber nur jeder 23. Mann. Im Jahr 2013 erhielten von 50.019 männlichen bzw. 17.098 weiblichen Bewerbern 2.220 bzw. 955 einen Ruf. Frauen hatten damit in 2013 eine rund 28% höhere Chance auf eine Berufung. Neuere Zahlen für 2014 und 2015 zeigen vergleichbare Bevorteiligungen von Frauen. Z.B. in 2015 stellten Frauen 27,1% der Bewerbungen, erhielten aber 34,6% der Berufungen, eine "Überrepräsentation" von rund 28%.

Weitere Untersuchungen

Eine Analyse des Instituts für Demoskopie Allensbach (Petersen (2017)) zeigte, daß 92% der männlichen Nachwuchswissenschaftler überzeugt sind, daß keine Chancengleichheit bei Berufungen herrscht und Frauen größere Chancen als Männer haben, eine Anstellung an der Hochschule zu bekommen. Von den weiblichen Nachwuchswissenschaftlern war eine knappe Mehrheit dieser Meinung. Diese Einschätzungen sind konsisztent mit den oben zitierten GWK-Statistiken.

Die Rekrutierungsprozeduren für professorale Dauerstellen und die Voreingenommenheit der Gutachter wurden an einer großen Zahl von Universitäten in den USA untersucht. Bewerbungen, die bis auf das Geschlecht identisch waren, wurden von 363 Gutachtern bewertet. Dabei bevorzugten männliche und weibliche Gutachter praktisch in allen Fächern und sozialen Randbedingungen weibliche Bewerbungen massiv.

Wie üblich muß davor gewarnt werden, Beobachtungen in den USA ungeprüft auf Deutschland zu übertragen. Allerdings wäre es überraschend, wenn nicht auch in Deutschland der oben geschilderte politische bzw. gesetzliche Druck, Frauen in Berufungsverfahren zu bevorzugen, zu Druck auf die Gutachter, zur Auswahl "günstiger" Gutachter und zu entsprechend einseitigen Gutachten führen würde.

Ergänzende Quellen und Materialien

  • Wie man zu einer Soziologie-Professur kommt. FAZ, 29.01.2015. http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/campus/wie-man- ... 69.html
  • Mark Lutter, Martin Schröder: Who Becomes a Tenured Professor, and Why? - Panel Data Evidence from German Sociology, 1980-2013. Discussion Paper 14 /19, Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, Köln, 2014. http://www.mpifg.de/pu/mpifg_dp/dp14-19.pdf
    "Frauen ... benötigen im Schnitt 23 bis 44 Prozent weniger Publikationen als Männer, um einen Erstruf zu erhalten. Unter sonst gleichen Faktoren liegt ihre Chance auf eine Professur um das 1,4-fache höher als die ihrer männlichen Kollegen."
  • Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung, 18. Fortschreibung des Datenmaterials (2012/2013) zu Frauen in Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen. GWK, Materialien der GWK, Heft 40, 2014. http://www.gwk-bonn.de/fileadmin/Papers/GWK-Heft-40-Chancengleichheit.pdf
  • Wendy M. Williams, Stephen J. Ceci: The myth about women in science. CNN, April 13, 2015. http://edition.cnn.com/2015/04/13/opinions/williams-cec ... ex.html
    "National hiring audits, some dating back to the 1980s, reveal that female scientists have had a significantly higher chance of being interviewed and hired than men. Although women were less likely to apply for jobs, if they did apply, their chances of getting the job were usually better."
  • Wendy M. Williams, Stephen J. Ceci: National hiring experiments reveal 2:1 faculty preference for women on STEM tenure track. Proceedings of the National Academy of Sciences of the United Stated of America (PNAS), 05.03.2015. http://www.pnas.org/content/early/2015/04/08/1418878112.long


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Diskriminierung von Jungen in Schulen

Diskriminierung von Jungen in der schulischen Ausbildung


Die Diskriminierung von Jungen als Bildungsverlierer - dies ist seit rund 20 Jahren anhand von Statistiken über die Schulabschlüsse nicht zu übersehen. Die Ursachen sind ebenfalls gut bekannt, z.B. die bei gleichem Wissensstand
  • geringere Chance von männlichen Grundschülern, eine Empfehlung zum Übergang an ein Gymnasium zu bekommen (s. Lehmann)
  • schlechtere Benotung bei gleichen schulischen Leistungen (s. Maaz, Blossfeld u.a.)

Diese Probleme sind zwar gut bekannt, allerdings werden sie nicht beseitigt. Im Gegenteil kann werden seit langem geforderte Maßnahmen zur Verbesserung der Situation von den üblicherweise feministisch orientierten Bildungsministerien konsequent ignoriert, weil dies die inzwischen erreichte Bildungsdominanz von Frauen gefährden würde.

Gemäß einer feministischen Interpretation ist die Bevorzugung von Mädchen bei der Benotung in Wirklichkeit eine Benachteiligung, weil die Falschbenotung so offensichtlich ist, daß die Mädchen dies bemerken und dadurch irritiert und demotiviert werden.

Ein oft gehörtes, besonders zynisches Argument, etwas gegen die Diskriminierung von Jungen zu unternehmen, ist die Behauptung, aufgrund der "patriarchalen Dividende" würde die Jungen später im Berufsleben ohnehin den Rückstand aufholen.

Eine der Hauptursachen für die Probleme, die schon kleine Jungen im Bildungssystem haben, ist die Pathologisierung bzw. Kriminalisierung typisch männlichen Verhaltens wie Herumtoben, Kampfspiele und Kräftemessen. Anstatt einen Rahmen zu schaffen, in dem diese biologisch bedingten Verhaltensweisen "geordnet" ausgetobt und konstruktiv für pädagogische Zwecke eingespannt werden, werden sie massenhaft mit Ritalin unterdrückt oder durch Schulverweise kriminalisiert. Konsequenterweise sollte man die Jungen auch zwingen, in Röckchen mit Puffärmelchen, Ringelstrumpfhosen und Lackschühchen herumzulaufen, wenn sie schon das typische Verhalten von kleinen Mädchen perfekt imitieren müssen.

Als eine Ursache der Probleme wird oft die extreme Feminisierung des Lehrerberufs gesehen und eine Männerquote speziell im Grundschulbereich gefordert. Diese Forderung ist verfehlt. Ziel muß sein, daß sowohl männliche als auch weibliche Lehrer männliche und weibliche Schüler pädagogisch angemessen behandeln. Das wirkliche Problem ist die generelle Diskreditierung männlichen Verhaltens und die darauf basierenden feministischen Lehrpläne bzw. -Ziele in der Lehrerausbildung und die fehlende Professionalität der so ausgebildeten Lehrer.

Empirische Nachweise für die Bildungsdiskriminierung von Jungen

Die Bevorzugung von Mädchen bzw. Frauen bei der Notenvergabe in Schulen ist meistens nicht direkt nachweisbar, da keine objektive Leistungsmessung zum Vergleich zur Verfügung steht. Die besseren Schulnoten von Mädchen werden oft damit (faktenwidrig) erklärt, die Mädchen seien "das begabtere Geschlecht". Die Bevorzugung wird allerdings immer dann sichtbar, wenn die gleichen Schülerpopulationen kurz hintereinander von ihren Lehrern in der Schule und von einer externen Instanz, die das Geschlecht der Prüflinge nicht kennt, getestet werden. Hierfür gibt zwei Beispiele:
  • In Israel müssen die Abiturienten an zwei Prüfungen teilnehmen: einer lokalen, die von ihren früheren Lehrern benotet wird, und einer landeszentralen, die anonym von einer Agentur benotet wird (s. Lavy2004). In der anonymen Prüfung halbieren sich die Leistungsunterschiede in allen Fächern. Der Effekt ist klar auf die Notengebung der Lehrer zurückführbar.
  • In Österreich schneiden bei dem kürzlich eingeführten Zentralabitur die Jungen besser ab, obwohl sie vorher in Schnitt schlechtere Noten hatten.

Quellen und Materialien

  • Hans-Peter Blossfeld, Wilfried Bos, Bettina Hannover, Dieter Lenzen, Detlef Müller-Böling, Manfred Prenzel, Ludger Wößmann: Geschlechterdifferenzen im Bildungssystem. Aktionsrat Bildung. Jahresgutachten 2009. Aktionsrat Bildung - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., 2009. http://www.aktionsrat-bildung.de/fileadmin/Dokumente/Ge ... 009.pdf
    Beim Übergang von der Grundschule in den Sekundarbereich (Kapitel 6) wird eine Be- nachteiligung der Jungen deutlich: Diese müssen für eine Gymnasialempfehlung eine höhere Leistung erbringen als Mädchen. Dies führt zu einer ungerechten Verteilung der Mädchen und Jungen auf weiterführende Schulen. ....
    Wie die Abbildung [Abbildung 45: Verteilung der Noten nach Geschlecht und Kompetenz in Deutschland] erkennen lässt, unterscheiden sich Mädchen und Jungen im Mittel in ihren Kompetenzen deutlich, auch wenn sie die gleiche Schulnote erhalten. Bei gleicher Schulnote weisen Jungen in der Mathematik und in den naturwissenschaftlichen Fächern im Mittel höhere Kompetenzen auf, in Deutsch eine niedrigere Lesekompetenz. Die mittleren Kompetenzunterschiede betragen zwischen vier und 37 Punkten und liegen in Deutsch, in der Mathematik und in der Biologie für jede Notenstufe mit Ausnahme der niedrigsten beiden Noten bei über zehn Punkten.
  • Diefenbach, Heike; Klein, Michael: "Bringing boys back in". Soziale Ungleichheit zwischen den Geschlechtern im Bildungssystem zuungunsten von Jungen am Beispiel der Sekundarschulabschlüsse. Zeitschrift für Pädagogik 48 (2002) 6, S. 938-958, urn:nbn:de:0111-opus-38685 , 2013. http://www.pedocs.de/volltexte/2011/3868/pdf/ZfPaed_6_2 ... D_A.pdf
    Die Studie untersucht den Zusammenhang zwischen dem Bildungserfolg von Jungen im deutschen Bildungssystem und dem Anteil männlicher Grundschullehrer und der Arbeitslosenquote: Je geringer der Anteil männlicher Grundschullehrer und je höher die Arbeitslosenquote in einem Bundesland ist, desto schlechter schneiden Jungen im Vergleich zu Mädchen im Hinblick auf ihre Sekundarschulabschlüsse ab.
  • Victor Lavy: Do Gender Stereotypes Reduce Girls' Human Capital Outcomes? Evidence From A Natural Experiment. National Bureau Of Economic Research, Working Paper 10678, 2004. http://www.nber.org/papers/w10678
  • Rainer Lehmann, Jenny Lenkeit: ELEMENT. Erhebung zum Lese- und Mathematikverständnis. Entwicklungen in den Jahrgangsstufen 4 bis 6 in Berlin. Humboldt Universität zu Berlin, 2008. http://www.berlin.de/imperia/md/content/sen-bildung/sch ... ett.pdf
    Zur den Empfehlungen der Berliner Grundschulen zum Übergang an ein Gymnasium bemerkt die Studie auf S.72: "Eine vielleicht verständliche, aber gewiss nicht unproblematische Erscheinung ist die in dieser Phase der Übergangsentscheidungen nochmals verstärkte, nicht durch reale Leistungsüberlegenheiten gedeckte Bevorzugung von Mädchen."
  • Gegen die Verharmlosung der Bildungsmisserfolge von Jungen -- Ergänzungen, Erörterung, Analyse und Hintergründe zur Stellungnahme des Bundesjugendkuratoriums "Schlaue Mädchen - Dumme Jungen? " vom September 2009 . MANNdat e.V. - Geschlechterpolitische Initiative, April 2010. http://manndat.de/wp-content/uploads/2010/06/Studie_Ver ... lge.pdf
    Präsentiert eine detaillierte Analyse der Bildungsmisserfolge von Jungen und der Ursachen, u.a. die einseitige Förderung von Mädchen, Leugung des Problems durch verantwortlich Institutionen und resultierende Datendefizite, Ignotierung entwicklungspsychologischer Erkenntnisse und unterschiedlicher Entwicklung von Mädchen und Jungen bis hinzu Auffassung der Bildungsmisserfolge als "positive Diskriminierung" zugunsten von Mädchen.
  • Lydia Mechtenberg: Warum Mädchen besser schreiben und Jungen besser rechnen können - Lob und Tadel wirken je nach Geschlecht unterschiedlich. WZB Mitteilungen Heft 129, 2010. https://www.wzb.eu/sites/default/files/publikationen/wz ... rg1.pdf
    ... Die Fachnoten würden somit ihre Aussagekraft zu­ rückerhalten, und der Bevorzugung der Mädchen im Mathematikunterricht könnte auf diese Weise ein Ende gemacht werden. Dies wäre ein lohnendes Ziel, denn Bevorzugung in der Benotung ist kein Privileg, sondern eine versteckte Benachteiligung.
  • Christina Hoff Sommers: Masculinity Is More Than a Mask. time.com, 2014. http://ideas.time.com/2014/01/13/masculinity-is-more-than-a-mask
  • Kai Maaz, Franz Baeriswyl, Ulrich Trautwein: Herkunft zensiert? Leistungsdiagnostik und soziale Ungleichheiten in der Schule. Eine Studie im Auftrag der Vodafone Stiftung Deutschland. Vodafone Stiftung Deutschland, 14.12.2011. http://www.bagkjs.de/media/raw/HERKUNFT_ZENSIERT.pdf
    S.70: "Bei Hinzunahme des Geschlechts in das Analysemodell zeigt sich der bereits in anderen Studien dokumentierte Befund, dass Mädchen bei gleichen schulischen Leistungen und kognitiven Grundfähigkeiten besser benotet werden als Jungen. Dieser Effekt ist insgesamt statistisch signifi- kant, ..."


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