Inhalt

Einstiegslektüre:

* Maskulismus in zwei Minuten
* Kernthemen und -Forderungen
* Maskulismus für Anfängerinnen

"Maskulismus die radikale Ansicht,
daß Männer keine Schweine sind,
sondern Menschen."

Hauptthemen:

* Maskulismus
* Feminismus und feministische Politik
* Gender-Studies und feministische Theorie
* Feministische Rhetorik und Kampfbegriffe
* Medien und feministische Propaganda

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Aktuelles

2017-07: diverse neue Einträge im Glossar
2017-02-25: Neue Unterseite zum Kampfbegriff "Gleichstellungsauftrag", speziell für Frau Künast
2016-09-01: Neue Seite Das feministische Definitionsmacht-Konzept anläßlich der Lohfink-Affäre
2016-07-19: Vorsicht: das neue Sexualstrafrecht! Aktuelle Rechtsberatung von Dr. Stevens


Glossar





Inhaltsübersicht



Vorbemerkung


Dieses Glossar erhebt nicht den Anspruch, sämtliche in der Geschlechterdebatte auftretenden Begriffe zu definieren, sondern nur die wichtigsten. Wichtig sind insbesondere Begriffe, die als politischer Kampfbegriff benutzt werden.

Politische Kampfbegriffe

Der Duden definiert "Kampfbegriff" als als Instrument des politischen Meinungskampfes dienender Begriff. Das ist richtig, aber noch sehr abstrakt.

Eine Kampfmethode besteht darin, die Meinungsgegner zu beleidigen und zu provozieren, und manche Kampfbegriffe erfüllen genau diesen Zweck. Da wir hier auf gute Manieren wert legen, raten wir von derartigen Kampfbegriffen ab und weisen auf die lange Liste häufiger zu beobachtender feministischer Provokationen hin.

Eine - speziell für Anfänger - gefährlichere, weil schwerer zu durchschauende Art von Kampfbegriff hat i.w. das Ziel, selektive, falsche Wahrnehmungen der Realität zu und der anliegenden Probleme bewirken, z.B. durch unterschwellig vermittelte Botschaften zu erzeugen. Dadurch werden Meinungen manipuliert, "Begriffe besetzt" und letztlich falsche bzw. ungerechtfertigte Entscheidungen bewirkt. Auf diese Art von Kampfbegriff werden wir uns hier konzentrieren. Gute Beispiele sind die Begriffe Stereotyp und Gender.

Andere Kampfbegriffe zielen eher auf die Demoralisierung des Gegners und sind Teil der psychologischen Kriegführung. Ein bekanntes Beispiel ist wie "die Krise des Mannes" oder "Männlichkeit in der Krise".



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Definitionen



Übersicht

A

Androzentrismus

Kampfbegriff, der suggerieren soll, nur vage angedeutete Sichtweisen von "den Männern" würden als Maßstab und Norm angesehen, während die Sichtweisen von "den Frauen" als das Abweichende oder Minderwertige hingestellt werden, Frauen also immer diskriminiert werden. Ignoriert völlig die seit 1 - 2 Generationen allgegenwärtige Abwertung alles Männlichen und die Machtfülle von Frauen in westlichen Staaten.

Antifeminismus

Wörtlich genommen jemand, der sich gegen den Feminismus ausspricht bzw. in kritisiert. So definiert ist der Begriff Antifeminismus praktisch sinnlos, weil der Begriff Feminismus hochgradig mehrdeutig ist und unklar bleibt, was man kritisiert und wogegen man ist.
Wird stattdessen oft ohne exakte Definition als reiner Kampfbegriff benutzt (analog zu "Antichrist"), um durch die negativ besetzte Vorsilbe "anti" jegliche Feminismuskritik als böswillig zu denunzieren. Darüber hinaus wird Antifeminismus in feministischen Kontexten regelmäßig im Sinne von Frauenfeindlichkeit oder regelrechtem Haß auf Frauen benutzt.

Anti-Gender

Kampfbegriff, meist als Substantiv bzw. als Präfix benutzt, z.B. in "Anti-Gender-Bewegung", teilweise auch als Adjektiv, auch in der Variante "antigenderistisch". Inhaltlich bewußt unscharf, i.w. ein denunzierend gemeintes Synonym zu Antifeminismus.
"Gender" bedeutet hier nicht wie üblich Geschlecht, sondern steht für die feministische Ideologie, s. auch Kampfbegriff "Gender".

Anti-Genderismus

Kampfbegriff, der in der deutschen Variante i.w. ein denunzierendes Synonym für Feminismuskritik ist und im Englischen i.w. dem Begriff "genderism" (ohne "anti"!) entspricht, dort also mit der exakt gegengesetzten Bedeutung verwendet wird.
Ausführliche Darstellung: s. Kampfbegriff "Anti-Genderismus"

#Aufschrei

Feministische Twitter-Kampagne Anfang 2013, die Begriffe den Opferstatus von Frauen politisch und publizistisch vertiefen sollte, indem Frauen aus Opfer nahezu ständiger sexueller Belästigungen positioniert werden. Auslöser war eine ein Jahr zurückliegende Bemerkung eines FDP-Politikers gegenüber einer Stern-Reporterin abends an der Bar.
Ausführliche Darstellung: s. separate Seite #Aufschrei - eine Kurzanalyse.

B

blank-slate-Hypothese

Zentrale Hypothese der Gender Studies und der meisten Feminismus-Varianten, daß soziale Geschlechtsunterschiede nicht biologisch erklärt und begründet werden können, auch nicht teilweise. Ausgenommen sind nur Gebären, Stillen und ähnlichen Phänomene, die unmittelbar mit der geschlechtlichen Reproduktion zusammenhängen. Die blank-slate-Hypothese ist ein zentrales Argument, warum ungleiche Geschlechterverteilungen sozial verursacht und daher ungerecht sind, daher durch grundgesetzwidrige Quoten kompensiert werden dürfen. Die blank-slate-Hypothese ist nicht bewiesen bzw. nicht beweisbar, insofern Glaubenssache. Sie widerspricht unzähligen wissenschaftlichen Erkenntnissen der Verhaltensbiologie.
Ausführliche Darstellung: s. Die blank-slate-Hypothese

C

Chancengerechtigkeit

Ähnlicher Kampfbegriff wie Chancengleichheit, wobei das noch halbwegs klare "Gleichheit" durch den viel unbestimmteren Begriff "Gerechtigkeit" ersetzt wird (s. Hypnosetechnik Ambiguität).

Chancengleichheit

Feministischer Kampfbegriff, der die Doppeldeutigkeit des Begriffs "Chance" ausnutzt: "Chance" kann als verstanden werden als (a) statistischer Wert, also z.B. als empirisch bestimmbarer Frauenanteil, der viele Ursachen haben kann, oder (b) als (ungerechter) sozialer Wirkmechanismus, der Frauen diskriminiert und der einen bestimmte Frauenanteil erzeugt. Von der Bedeutung (a) wird heimlich auf die Bedeutung (b) geschlossen.
Ausführliche Darstellung: s. Kampfbegriff "Chancengleichheit".

D

Definitionsmacht

Grundgesetzwidriges feministisches Konzept, wonach bei sexuell konnotierten Auseinandersetzungen zwischen Frauen und Männern Grund- bzw. Menschenrechte des involvierten Manns außer Kraft zu setzen sind, namentlich die Unschuldsvermutung und übliche rechtsstaatliche Vorgehensweisen bei der Klärung der Vorwürfe.
Ausführliche Darstellung: s. separate Seite Was ist Definitionsmacht?.

E

Equal Pay Day

Feministische Propaganda-Großveranstaltung, auf der die sachlich unrichtige Behauptung verbreitet wird, Frauen bekämen für die gleiche Arbeit 23% weniger Lohn als Männer. Das Datum wurde früher regelmäßig falsch berechnet, daher kursieren mehrere Definitionen für den EPD.

Siehe auch Gender Pay Gap.

F

Feministische Infrastruktur

Staatlich finanzierte Akteure und Institutionen, die bei den gesellschaftlichen Auseinandersetzungen zwischen Männern und Frauen einseitig zugunsten der Gruppe der Frauen agieren und feministische Standpunkte vertreten.
Ausführliche Darstellung: s. separate Seite Die Feministische Infrastruktur.

(Frauen-) Quote

Wir auch als Geschlecherquote bezeichnet.
(a) Deskriptiv verstanden der prozentuale Frauen- (bzw. ggf. Männer-) Anteil in einer Personengruppe.
(b) Politisch verstanden ein bestimmter Frauenanteil als Zielgröße. Wird bei "harten" Quoten mit (oft verfassungswidrigen) Zwangsmaßnahmen erreicht, bei "weichen" Quoten durch einseitige Bevorzugungen wahrscheinlich gemacht.
Ausführliche Darstellung: s. separate Seite Frauenquoten.

G

Gender

Kampfbegriff, für den mehrere Definitionen benutzt werden, am häufigsten "soziales Geschlecht" im Gegensatz um biologischen Geschlecht
Ausführliche Darstellung: s. separate Seite Kampfbegriff "Gender".

Gender Mainstreaming

Offiziell Definition: Strategie, bei allem Verwaltungshandeln die unterschiedlichen Interessen von Frauen und Männern zu explizit zu berücksichtigen. In der Praxis allerdings ausschließliche Bevorzugung von Frauen, da wegen der Patriarchats-Hypothese nur Frauen benachteiligt sein können und Männer als stets privilegierte keine berechtigten Interessen haben können (sondern gemäß der feministischen Privilegientheorie alles daran setzen müssen, ihre Privilegien zu erkennen und aufzugeben)
Ausführliche Darstellung: s. separate Seite Gender Mainstreaming.

Gender Pay Gap

Geschlechtsbezogener Lohnunterschied. Einer der wichtigsten feministischen Kampfbegriffe, weil zunächst unklar ist,
  • was unter "Lohn" zu verstehen ist,
  • welche Grundgesamtheiten an Männern und Frauen verglichen werden und
  • welche lohnrelevanten Einflüsse berücksichtigt werden
Bei einer seriösen Berechnung ist in Deutschland kein statistisch signifikanter Gender Pay Gap nachweisbar.
Ausführliche Darstellung: s. separate Seite Gender Pay Gap.

gender-sensibel

Kampfbegriff, der weitgehend mit dem Begriff Gender Mainstreaming identisch ist, zugleich dessen Problematik kaschiert und argumentfrei einen moralisch höherwertigen, weibliche konitierten Standpunkt suggeriert.
Ausführliche Darstellung: s. Kampfbegriff "gender-sensibel"

Gender Studies

Oberbegriff für Lehrstühle, Studiengänge und politisch / ideologische Agitation, die im Sinne einer Zweckwissenschaft ausgehend von feministischen Dogmen "Geschlechterhierarchien" erforschen, konkreter gesagt nach Nachweisen für die allgegenwärtige Diskriminierung von Frauen forschen. Die Gender Studies erheben den Anspruch, wissenschaftlich zu arbeiten, der aber außerhalb der Gender Studies bzw. feministischer Kreise nicht anerkannt wird,
Ausführliche Darstellung: s. separate Seite Gender Studies.

Geschlecht

Merkmal von Menschen, nach dem diese üblicherweise als männlich bzw. weiblich klassifiziert werden. Hochgradig mehrdeutiger Begriff, der auf mehrere Arten als biologisches Geschlecht konkretisiert werden kann, der aber auch als Oberbegriff von "Gender" benutzt wird.
Ausführliche Darstellung: s. separate Seite Kampfbegriff "Gender".

Geschlechtergerechtigkeit

Geschlechtergerechtigkeit ist ein Kampfbegriff, der die beiden falschen Aussagen vermittelt, daß die Kollektive der Männer bzw. Frauen Rechtsträger sein können und daß den Frauen dabei natürlich Unrecht widerfährt.
Ausführliche Darstellung: s. separate Seite Kampfbegriff "Geschlechtergerechtigkeit".

Geschlechterhierarchie

Der Begriff Geschlechterhierarchie wird häufig im Kontext der Gender Studies benutzt und drückt aus, daß Männer und Frauen zwei eigene soziale Klassen (Kollektive) bilden, die einander als Kollektive bekämpfen und die in einer Hierarchie stehen, in der die Frauen von den Männern stets und überall dominiert werden. Soziologisch sind diese impliziten Aussagen vollkommen unhaltbar.

Gläserne Decke

Feministischer Kampfbegriff, der suggeriert, Frauen würden durch unsichtbare Hindernisse am beruflichen Aufstieg gehindert, die so geschickt versteckt sind, daß man sie nicht erkennen kann. Weil es ist unmöglich ist, sie zu erkennen, braucht man sie nicht konkret nachzuweisen, womit bewiesen ist, daß sie existieren.

Gleichberechtigung

I.d.R. schlagwortartiger Bezug auf Grundgesetz Artikel 3, der es dem Gesetzgeber verbietet, Gesetze zu erlassen, die Männern, Frauen und weiteren Gruppen Sonderrechte gewähren. Wird oft auch als rechtliche Gleichstellung oder Gleichbehandlung bezeichnet.
Wird diskurstaktisch oft mit Gleichstellung gleichgesetzt, was aber praktisch das Gegenteil bedeutet.
Ausführliche Darstellung: s. separate Seite Gleichberechtigung.

Gleichstellung

Politische bzw. gesetzliche Maßnahmen, mit denen die Lebenssituation von verschiedenen Bevölkerungsgruppen angeglichen werden. Führt i.d.R. zu einer rechtlichen Schlechterstellung der Gruppe, die bei einer sozialen Ungleichheit im Vorteil ist ("kompensatorische Diskriminierung"). Widerspricht meist Artikel 3 GG, und führt z.B. bei Frauenquoten grundgesetzwidrig dazu, daß Kollektive Rechtssubjekte werden, die im Rang höher als einzelne (männliche) Staatsbürger stehen.
Ausführliche Darstellung: s. separate Seite Gleichstellung.

Gleichstellungsauftrag / -gebot

Kampfbegriff, mit dem suggeriert werden soll, daß das Grundgesetz, Artikel 3, einen beliebig weit gefaßten Auftrag zur sozialen Gleichstellung von Männern und Frauen beinhaltet. Synonym: Gleichstellungsgebot.
Ausführliche Darstellung: s. separate Unterseite Der Kampfbegriff "Gleichstellungsgebot".

H

Heteronormativität

setzt sich aus dem Worten heterosexuell und normativ zusammen. Irgendetwas ist normativ, wenn es durch Gesetze o.ä. erzwungen wird und so zu einer Norm wird. Heterosexualität ist der Sachverhalt, daß die verschiedenen Geschlechter sich sexuell anziehen (sonst wären wir längst ausgestorben). Heteronormativität steht jetzt als feministischer Kampfbegriff für die absurde Behauptung, daß die biologisch begründete Heterosexualität eine willkürlich gesetzte Norm ist, also sozial konstruiert ist, und das alles auch völlig anders aussehen könnte und daß deswegen Transsexuelle u.ä. Personen diskriminiert sind, weil sie diese Norm durchbrechen.

I

Identitätspolitik

wörtliche Übersetzung des unscharfen englischen Begriffs "identity politics", den man sinngemäß am ehesten mit "Erzeugen von Gruppen- bzw. Kollektividentität" übersetzen kann.

Begriffliche Ausgangsbasis ist hier die individuelle Identität einer Person in Sinne eines Selbstverständnisses, die u.a. durch ihre Biographie geprägt wird. Kollektive Identität (synonym benutzte Bezeichnungen: Gruppenidentität, Kollektivbewußtsein) bezeichnet das Phänomen, daß die Identität einer Person wesentlich durch die Zugehörigkeit zu sozialen Gruppen geprägt ist, z.B. Familie, Partei, Sportverein, Kirche, sexuelle Randgruppe oder sonstige Kollektive, die anhand von ethnischen, sozialen oder biologischen Merkmalen gebildet sein können. Diese Zugehörigkeit wird oft zugleich als Nichtzugehörigkeit zu alternativen, konkurrierenden Kollektiven ("Fremdgruppen") verstanden ("Othering").
Unter Identitätspolitik versteht man eine politische Strategie einer Interessengruppe, die Kollektividentität ihrer Mitglieder zu maximieren. Es ist eine Methode der Bewußtseinslenkung und Feindbildkonstruktion, bei der sich die Mitglieder nicht mehr als Individuum verstehen sollen, sondern als Mitglied dieses Kollektivs. Kritik an diesem Kollektiv wird dann als Kritik an der eigenen Person gewertet, die Werte und Normen dieses Kollektivs werden kritiklos übernommen. Sachdiskussionen werden ersetzt durch das Bekenntnis, diesem Kollektiv anzugehören.
Geschlechtsbezogene Identitätspolitik ist eine grundlegende und sehr verbreitete feministische Agitationsmethode.
Ausführliche Darstellung: s. separate Unterseite Identity Politics.

K

Krise des Mannes / der Männlichkeit

pauschale, i.d.R. unsubstantiierte Behauptung, Männer befänden sich in einer Krisensituation bzw. typisch männliche Charaktermerkmale würden solche Krisen verursachen
Ausführliche Darstellung: s. Kampfbegriff "Mann / Männlichkeit in der Krise"

M

Mansplain(ing)

In Kontexten wie "he is mansplaining..." oder "don't mansplain" eine negative Bewertung von Redebeiträgen von Männern.
Ausführliche Darstellung: s. Kampfbegriff "Mansplaining".

marginalisiert / Marginalisierung

Kampfbegriff, der anstelle des inhaltlich korrekten "marginal" verwendet wird und der argumentlos suggeriert, daß eine Minderheiten diskriminiert ist. Als marginalisiert bezeichnen feministische Texte regelmäßig Minderheiten, z.B. Frauen, die in bestimmten Kontexten (Vorstände, Professoren, ...) eine Minderheit sind, oder sexuelle Minderheiten. Der Begriff marginal bedeutet, am Rande zu liegen bzw. im übertragen Sinn nebensächlich zu sein und wenig beachtet zu werden. Kleine Minderheiten sind automatisch marginal, egal ob am Rand oder in der Mitte. Der Kampfbegriff marginalisiert bedeutet, von einer böswilligen Instanz marginal gemacht worden zu sein, somit Opfer zu sein und aufgrund des Opferstatus ein Anrecht auf kompensatorische Privilegien zu haben. Welche Instanz verantwortlich war, bleibt offen, ebenso fehlt jede Beweisführung für die Verantwortlichkeit.

MGTOW

MGTOWs sind Männer, die aus den diversen heute vorhandenen diversen Diskriminierungen von Männern (z.B. im Scheidungsrecht) die Konsequenz ziehen, keine Ehen oder ähnliche feste Beziehungen mit Frauen einzugehen.
Ausführliche Darstellung der Unterschiede zu Maskulisten: s. MGTOWs vs. PUAs vs. Maskulisten.

P

Phänotyp

Synonym: wahrnehmbares biologisches Geschlecht. Gesamteindruck einer Person aufgrund der primären, sekundären und tertiären biologischen Geschlechtsmerkmale.
Ausführliche Darstellung s. Wahrgenommenes biologisches Geschlecht (Phänotyp)

Pick-Up Artist

PUAs sind heterosexuelle Männer, die einen ausgeprägten Drang nach sexuellen Kontakten zu möglichst viele Frauen haben und deren Methoden oft kritisch gesehen werden.
Ausführliche Darstellung der Unterschiede zu Maskulisten: s. MGTOWs vs. PUAs vs. Maskulisten.

Populismus

Anti-intellektueller Politikstil, der massiv mit Propagandamethoden arbeitet.
Ausführliche Darstellung: s. separate Seite Feministischer Populismus.

Privilegientheorie

Theoretische Grundlage des modernen Feminismus im Sinne eines Denk- bzw. Argumentationsmusters, das aus einer postulierten Diskriminierung Rechtsansprüche gegenüber dem angeblich Privilegierten generiert
Ausführliche Darstellung: s. separate Seite Die feministische Privilegientheorie.

Q

Quote

s. (Frauen-) Quote

R

Rape Culture

s. Vergewaltigungskultur

S

Schmerzensmänner

Herabsetzender Ausdruck für Männer, die durch feministische Dauerpropaganda so eingeschüchtert sind, daß sie sich nicht mehr trauen, Kontakt zu Frauen aufzunehmen. Als Begriff bekannt geworden durch Pauer (2012).

Sexismus

Unrichtige Behauptungen oder Handlungen, die direkt oder indirekt allen Männern bzw. Frauen aufgrund ihres Geschlechts negative Charaktereigenschaften oder andere negative soziale Eigenschaften zuweisen.
Ausführliche Darstellung: s. separate Seite Sexismus gegen Männer.

sexuelle Attraktion

Merkmal von erwachsenen (geschlechtsreifen) Menschen, die die "sexuelle Angezogenheit" beschreibt. Übliche Ausprägungen sind androphil (männerliebend) und gynophil (frauenliebend).
Ausführliche Darstellung: Sexuelle Attraktion (Biologische Geschlechtsbegriffe)

sexuelle Identität

Merkmal von erwachsenen (geschlechtsreifen) Menschen, das das "Geschlecht" angibt, dem sich ein Individuum selber zuordnet bzw. zughörig fühlt.
Ausführliche Darstellung: Sexuelle Identität (Psychologische Geschlechtsbegriffe)

Staatsfeminismus

Analog zu Begriff Staatsreligion zu verstehen; drückt aus, daß die feministische Ideologie über eine staatlich finanzierte Infrastruktur und juristische Sonderrechte (analog zur Steuerfahndung) und daß die zugrundeliegenden Dogmen und Glaubenssätze nicht bezweifelt werden dürfen.
Wird auch als institutionalisierter Feminismus bezeichnet.
Ausführliche Darstellung: s. separate Seite Staatsfeminismus.

(Geschlechts-) Stereotype

Üblicherweise eine Beschreibung von Personen oder Gruppen, die einprägsam und bildhaft ist und einen als typisch behaupteten Sachverhalt vereinfacht auf diese Gruppe bezieht.
Ausführlichere Darstellung: s. separater Abschnitt Kampfbegriff "Geschlechtsstereotype"

strukturelle Benachteiligung (synonym: strukturelle Diskriminierung)

Feministischer Kampfbegriff, der suggeriert, es gäbe sozialen Strukturen, die Frauen benachteiligen und statistische soziale Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen erzeugen. Wird i.d.R. im Zusammenhang mit dem Gender Pay Gap oder dem Frauenanteil in Leitungspositionen benutzt. Tatsächlich kann man derartige soziale Wirkstrukturen ("Männerbünde") nicht nachweisen, d.h. die "Struktur", die die Benachteiligung der Frauen verursacht, ist ganz einfach die Statistik.
Ausführlichere Darstellung: s. Kampfbegriff "Strukturelle Benachteiligung

T

tatsächliche Gleichberechtigung

Feministischer Kampfbegriff, der aus einer inkorrekten Zitierung von GG Art. 3 entsteht. Dort ist von der "tatsächlichen Durchsetzung der Gleichberechtigung" die Rede, nicht von einer "tatsächlichen Gleichberechtigung".
Ausführlichere Darstellung: s. Kampfbegriff "tatsächliche Gleichberechtigung"

Total Equality-Prädikat

Prüfsiegel, das die systematische und allumfassende einseitige Frauenförderung in Unternehmen dokumentiert.
Ausführlichere Darstellung: s. Totale Diskriminierung von Männern - mit Gütesiegel!

toxische Männlichkeit

Feministischer Kampfbegriff, der die typischerweise als männlich angesehenen Charaktermerkmale (z.B. Ausdauer, Durchsetzungsstärke usw.) pauschal und faktenwidrig als "giftig" bzw. asozial verunglimpft.
Ausführlichere Darstellung: s. Kampfbegriff "toxische Männlichkeit"

U

Unterrepräsentanz von Frauen

Mit "Unterrepräsentanz von Frauen" wird i.d.R. ausgedrückt, daß Frauen weniger als 50% einer bestimmten Menge von Sozialneid erregenden Positionen einnehmen, z.B. Abgeordnete eines Parlaments, Mitglieder des Vorstands eines Unternehmens oder ähnliche Gruppen von Machtpositionen. Es handelt sich hier um einen Kampfbegriff insofern, als unterschwellig die falsche Behauptung aufgestellt wird, es gäbe einen Anspruch auf prozentuale Repräsentierung von Frauen in diesen Positionen. Ein analoger Begriff "Überrepräsentanz von Frauen", z.B. für die extrem hohen Frauenanteile bei Grundschullehrern oder Gender-Studies-Professuren, existiert in der politischen Debatten praktisch nicht, da er sofort als frauenfeindlich angegriffen wird.
Ausführliche Darstellung zur Demokratie- bzw. Verfassungsfeindlichkeit des Repräsentanzanspruchs in Parlamenten s. Verfassungsfeindlichkeit von Frauenquoten in Parlamenten und Parteien, in Unternehmen s. Verfassungswidrigkeit von Frauenquoten in Vorständen "öffentlicher" Unternehmen.

V

Vergewaltigungskultur

Vergewaltigungskultur ist ein Kampfbegriff, der suggeriert, Vergewaltigungen seien ein "Kulturgut", also gesellschaftlich akzeptierte und ggf. sogar geförderte Handlungen. Korrekt ist das extreme Gegenteil, Vergewaltigungen und schwächere Formen wie sexuelle Belästigungen zählen zu den am schärfsten bestraften Verbrechen überhaupt.
Ausführliche Darstellung: s. Kampfbegriff "Rape Culture" bzw. "Vergewaltigungkultur"

vielfältige / bunte Gesellschaft

Äquivalente: heterogene, multikulturelle Gesellschaft. Euphemismus, der multikulturelle Gesellschaften alleine über ihre erhofften Vorteile definiert und die erheblichen Probleme unterschlägt, insofern ein Kampfbegriff. Auf Geschlechter bezogen i.d.R. eine versteckte Forderung, daß sehr kleine sexuelle Minderheiten weit überproportional politische Machtpositionen erhalten, Sprech- bzw. Denkverbote erteilen können, nicht kritisiert werden dürfen etc.

Z

zugewiesenes Geschlecht

Kampfbegriff von Transsexuellen-Aktivisten, üblicherweise in der Behauptung, einem Kind werde nach der Geburt ein Geschlecht zugewiesen. Darin versteckt ist die Behauptung, das Geschlecht einer Person sei sozial konstruiert und man könne aus dem biologischen Geschlecht keinerlei Schlußfolgerungen über die Geschlechtsidentität ziehen.
Ausführliche Darstellung: s. Kampfbegriff "zugewiesenes Geschlecht"

Quellen



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