Inhalt

Einstiegslektüre:

* Maskulismus in zwei Minuten
* Kernthemen und -Forderungen
* Maskulismus für Anfängerinnen

"Maskulismus die radikale Ansicht,
daß Männer keine Schweine sind,
sondern Menschen."

Hauptthemen:

* Maskulismus
* Feminismus und feministische Politik
* Gender-Studies und feministische Theorie
* Feministische Rhetorik und Kampfbegriffe
* Medien und feministische Propaganda

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Feministische psychologische Kriegführung





Inhaltsübersicht



Psychologische Kriegführung


Der heutige, real existierende Feminismus versteht die Beziehung zwischen Männern und Frauen bekanntlich grundsätzlich als Macht- und Befreiungskampf zwischen zwei sozialen Klassen, einer unterdrückten Klasse - "die Frauen" -, die gegen ihre Unterdrücker - "die Männer" bzw. "das Patriarchat" - kämpft.

Bei den Grünen ist dieser Machtkampf bereits entschieden, das Frauenstatut macht Männer zu Menschen zweiter Klasse und etabliert eine Gender-Apartheid, in der Frauen alle Machtpositionen besetzen und die Rolle der Herrenrasse spielen. Neben politischen Machtpositionen zielt der feministische Krieg gegen die Männer aber auch auf materielle Ressourcen für Frauen, Bevorzugung bei der Rechtsprechung etc.

Dieser Machtkampf dauert seit Jahrzehnten - grob gesagt seit der 2. feministischen Welle, die in den 1960er Jahren startete - ist bei den Grünen schon lange gewonnen, aber andernorts keineswegs. Daher dauert dieser Machtkampf weiterhin an. Die Erfahrung der letzten Jahre, in denen feministische Regierungen mehrere verfassungswidrige Gesetze durchsetzten konnten (diverse Quotengesetze, Dienstrechtsmodernisierungsgesetz NRW etc.), zeigt, daß alle verfügbaren Mittel recht sind, diesen Kampf zu gewinnen.

Zu den wichtigsten Mitteln der modernen Kriegsführung zählt die psychologische Kriegsführung, hier insb. die Demoralisierung des Gegners mit psychologischen Methoden (unter Benutzung üblicher Propagandatechniken). Diese psychologische Demoralisierung zielt darauf,

  • ihn lächerlich machen (vor sich selber und vor Außenstehenden),
  • seine Selbstachtung zerstören,
  • seinen Standpunkt als moralisch verwerflich darzustellen,
  • ihn überzeugen, daß man sowieso der Verlierer ist,
  • seinen Willen zum Widerstand zu brechen.
Im feministischen Kampf gegen "die Männer" kann man diese Ziele leicht nachweisen. Zu den wichtigsten Methoden zählen:
  • die moralische Diskreditierung von Männern durch diverse Arten von Sexismus gegen Männer, z.B.
    • der extrem häufig benutzte feministische Kampfbegriff toxische Männlichkeit
    • die notorische Darstellung von Männern als potentielle Vergewaltiger, Belästiger usw. in immer neuen Aufschrei-Kampagnen oder durch Verbreitung von Fake-Statistiken über die täglichen Vergewaltigungen von Frauen durch Männer
  • die versuchte Demoralisierung von Männern durch Kampfbegriffe wie "Mann / Männlichkeit in der Krise"
Im folgenden gehen wir auf die beiden erwähnten Kampfbegriffe näher ein.


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Kampfbegriff "Mann / Männlichkeit in der Krise"


Kampfbegriffe sind typischerweise unscharf und mehrdeutig, sie machen auf dem Umweg über die unterstellten Voraussetzungen oft implizite, propagandistische Aussagen. Obwohl "Mann" bzw, "Männlichkeit" kategoriell verschiedene Begriffe sind, werden sie propagandistisch kurzerhand als Synonyme verwendet:
  • "Mann in der Krise" bedeutet wörtlich, daß manche oder viele Männer nicht näher beschriebene Probleme haben, die zu einer Krise führen, und generell in einer schlechten Verfassung sind.
  • "Männlichkeit in der Krise" ist wörtlich genommen Unsinn (eine abstrakte Eigenschaft hat keine Probleme). Gemeint ist hier die implizite These, daß typische Eigenschaften von Männern dazu führen, daß sich "der Mann" bzw. der Träger dieser Eigenschaften in einer Krise befindet. D.h. in erster Linie handelt es sich hierbei im eine pauschale sexistische Abwertung typischer Eigenschaften von Männern. Insofern überschneidet sich dieser Kampfbegriff stark mit dem verwandten Kampfbegriff "toxische Männlichkeit", der diesen Sexismus expliziter ausdrückt und auf den wir separat eingehen.
In der These, der "Mann befinde sich in der Krise", bleibt bewußt offen, wer "der Mann" ist und welche Probleme er hat. Hier ist es wichtig, eine begriffliche Doppeldeutigkeit bzw. Trickserei durchschauen. "Krise des Mannes" hat zwei grundverschiedene Bedeutungen:
  1. die soziologische Bedeutung: hierzu zählen die Bildungsnachteile von Jungen / Männern, die hohe Selbstmordrate etc., die mit Statistiken objektiv dokumentiert sind. "Mann" steht hier für die männliche Population, "Krise" für statistisch nachweisbare Nachteile bzw. inakzeptable soziale Zustände.
  2. die psychologische Bedeutung: hierzu zählt ein defizitärer psychologischer Innenzustand von Jungen / Männern, ein depressives Selbstbild, fehlendes Selbstbewußtsein ("Schmerzensmann") usw. "Mann" steht hier für einzelne Personen, "Krise" für psychologische Probleme dieser Person. Hieraus folgt nicht, daß ein solcher Mann arm, ungebildet oder obdachlos ist.

    Direkt angesprochen wird diese psychologische Bedeutung durch die verwandten Kampfbegriffe vom Mann in der Identitätskrise oder vom "verunsicherten Mann".

Für die Wirksamkeit des Kampfbegriffs ist vor allem die psychologische Bedeutung wichtig: sie stellt Männer als Defizitwesen dar (passend zu Theorien von der weiblichen Suprematie), die selber schuld an ihren Problemen sind, für die die Gesellschaft also nicht verantwortlich ist und die politisch ignoriert werden können. Diese kollektive Schuldzuweisung erlaubt es auch, die soziologische Bedeutung des Begriffs weitgehend zu ignorieren oder zu einem Beweis der Eigenschuld der Männer umzufunktionieren.

Im Sinne der psychologischen Kriegführung dient der Kampfbegriff vor allem dazu, die Krise der Männer im Sinne der zweiten Definition zu erzeugen, Männern also einzureden, sie seien defizitär, Versager und charakterlich minderwertig usw.

Mediale Dauerbeschallung seit den 1980ern

Kampfbegriffe und psychologische Kriegführung funktionieren nur mit einer sehr starken medialen Plattform, also einer zumindest flächendeckenden, besser totalen Beherrschung der Medien.

Dank der seit Jahrzehnten weit überwiegend feministischen Medien ist diese Voraussetzung erfüllt. Die Internet-Suche nach Begriffen wie

liefern alleine im deutschen Sprachraum jeweils 1.000e Treffer. Schon in den 1980er Jahren wurden Bücher zu diesem Thema geschrieben, und seit dieser Zeit ist es so ungefähr ein primäres Geschlechtsmerkmal von Männern, in der Krise oder verunsichert zu sein, zumindest in den medialen Darstellungen.

Eine anhaltenden Welle von entsprechenden Publikationen erschien ab 2010 als Folge der "end-of-men"-Artikel von Hanna Rosin.

Bei einem Thema, das seit Jahrzehnten intensivst beackert wird, sind kaum noch neue Erkenntnisse zu erwarten. Daß trotzdem laufend neue Texte zu diesem Thema erscheinen, dient daher nicht mehr der Erkenntnisfindung. Die anhaltende mediale Dauerbeschallung, der Mann sei in der Krise, kann man inzwischen nur noch als Teil einer solchen psychologischen Kriegsführung mit dem Ziel der Demoralisierung des Gegners interpretieren.



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Kampfbegriff "toxische Männlichkeit"


Der Begriff toxische Männlichkeit (s. auch toxic masculinity mit rund 500.000 Treffern) ist ein zentraler Begriff in der feministischen Theoriebildung, wonach alles Unglück der Welt von Männern verursacht wird.

Unter "Männlichkeit" versteht man i.a. die Menge der (Charakter-) Eigenschaften, die für Männer typisch sind. Genauer gesagt treten diese Eigenschaften, z.B. Aggressivität, auch bei Frauen auf, aber bei Männern häufiger bzw. stärker ausgeprägt.

Der Begriff "toxische Männlichkeit" bewertet alle typisch männlichen Eigenschaften pauschal und ohne jede Begründung als (hoch-) giftig, um nicht zu sagen tödlich, und diskreditiert damit alle Männer. Es handelt sich also um einen klassischen Sexismus gegen Männer.

Die gleichen Eigenschaften, z.B. Aggression, gelten bei (feministischen) Frauen als Anzeichen für Selbstermächtigung, Progressivität, Leistungsfähigkeit etc., sind bei Frauen also positiv besetzt (ein klassischer feministischer Doppelstandard). Hieran kann man sehr schön die Willkürlichkeit der moralischen Bewertung von Charaktereigenschaften erkennen - diese Bewertungen sind sozial konstruiert. Sie werden vor allem durch die heute dominierenden feministischen Medien im öffentlichen Bewußtsein verankert.

Der Begriff "toxisch" bietet offensichtliche Ansatzpunkte für Kritik an der pauschalen Diskreditierung von Männern: er ist dehnbar und die generelle "Giftigkeit von Männern" widerspricht der allgemeinen Lebenserfahrung. Um die Denunziation dennoch aufrecht erhalten zu können, definiert z.B. die englische Wikipedia "toxische Männlichkeit" wie folgt:

The concept of toxic masculinity is used in psychology [Anm: allenfalls in der feministischen Psychologie] to describe certain traditional male norms of behavior in the United States and Europe that are associated with harm to society and to men themselves. Such "toxic" masculine norms include the traits of dominance, devaluation of women, extreme self-reliance, and the suppression of emotions.
D.h. obwohl der Begriff "toxische Männlichkeit" prinzipiell alle männlichen Eigenschaften als toxisch diskreditiert, zieht man sich in der Definition auf diejenigen Eigenschaften zurück, die irgendwie "die für die Gesellschaft oder sogar die Männer selber schädlich sind". (Dies ist ein klassisches Beispiel des Trugschlußmusters "wahrer Schotte".) Was "schädlich" ist, hängt wiederum weitgehend vom ideologischen Standpunkt und der willkürlichen Bewertung sozialer Realitäten ab - zuständig für die Interpretation dieses vagen Begriffs sind heute Feministinnen. Weil der Begriff "schädlich" unklar ist, bleibt erst recht unklar, welche männlichen (Charakter-) Eigenschaften bzw. damit befallene Männer die Schäden verursachen - potentiell somit alle Eigenschaften.

Eine genauere Eingrenzung, welche (Charakter-) Eigenschaften von Männern unter welchen Umständen wie schädlich sind, ist im Sinne des Kampfbegriffs auch nicht erwünscht. Der Begriff unterstellt, daß es überhaupt extrem schädliches männliches Verhalten gibt, und suggeriert, daß dieses Verhaltensanteile groß und wichtig sind und die Gesamtbeurteilung männlichen Verhaltens dominieren. Im Endeffekt werden alle typisch männlichen Charaktermerkmale pauschal als giftig verunglimpft (entgegen allgemein anerkannten psychologischen Erkenntnissen, nach denen z.B. Aggression keineswegs pauschal negativ ist).



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