Inhalt

Einstiegslektüre:

* Maskulismus in zwei Minuten
* Kernthemen und -Forderungen
* Maskulismus für Anfängerinnen

"Maskulismus die radikale Ansicht,
daß Männer keine Schweine sind,
sondern Menschen."

Hauptthemen:

* Maskulismus
* Feminismus und feministische Politik
* Gender-Studies und feministische Theorie
* Feministische Rhetorik und Kampfbegriffe
* Medien und feministische Propaganda

Sitemap


Aktuelles

2017-02-25: Neue Unterseite zum Kampfbegriff "Gleichstellungsauftrag", speziell für Frau Künast
2016-09-01: Neue Seite Das feministische Definitionsmacht-Konzept anläßlich der Lohfink-Affäre
2016-07-19: Vorsicht: das neue Sexualstrafrecht! Aktuelle Rechtsberatung von Dr. Stevens: Welche 08/15-Sexualpraktiken (innerhalb und außerhalb einer Ehe!) Ihnen dank der neuen lex Schwesig mindestens 6 Monate Gefängnis einbringen und erst nach 10 Jahren verjährt sind.


Ethisch-philosophische Grundlagen des demokratischen Maskulismus

Die Kernforderungen des Maskulismus sollten zwar intuitiv einleuchtend sein, es lohnt sich aber dennoch, die zugrundeliegenden ethisch-philosophischen Grundlagen explizit zu benennen.

An erster Stelle sind mehrere Grundüberzeugungen des Humanismus relevant: Die Würde des Menschen, seine Persönlichkeit und sein Leben müssen respektiert werden. Die Würde und Freiheit des einzelnen Menschen ist zu gewährleisten.

Diese sehr abstrakten Grundüberzeugungen müssen weiter konkretisiert werden. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Gleichberechtigung, also die Gleichbehandlung vor dem Gesetz: Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Niemand darf wegen seines Geschlechtes .... benachteiligt oder bevorzugt werden. (Auszüge aus Artikel 3 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland). Das Gleichberechtigungsprinzip ist im Kern ein Schutz der Bürger vor dem Gesetzgeber, der u.a. durch die Verbrechen des Nationalsozialismus motiviert ist: es verbietet dem Gesetzgeber, Gesetze zu erlassen, die bestimmte Menschengruppen schlechter stellen. Ein Beispiel für ein aktuelles Gesetz, das eklatant gegen Art. 3 GG verstößt, ist die lex FiDAR.

Das Gleichberechtigungsprinzip betrifft nicht nur den Wortlaut der Gesetze, sondern auch die Anwendung und Durchsetzung der Gesetze: beispielsweise müssen Straftaten mit gleichem Nachdruck verfolgt werden und gleich bestraft werden, egal wer der Täter oder das Opfer war. In diesem Sinne kann auch der Begriff der "tatsächlichen Durchsetzung der Gleichberechtigung" in Art. 3 GG, Absatz (2) interpretiert werden.

Gleichberechtigung wird oft mit Gleichstellung verwechselt; vielleicht weil beides ähnlich klingt, ferner wird diese Begriffsverwirrung durch feministische Propaganda systematisch verstärkt. Gleichstellung ist das Gegenteil von Gleichberechtigung: hier werden abstrakt gesagt bestimmte Menschengruppen, besonders erfolgreich waren und die um diesen Erfolg beneidet werden, gesetzlich diskriminiert, damit sie weniger Erfolg als bisher haben und die Kollektive, die bisher unterschiedlich erfolgreich waren, statistisch gleich erfolgreich werden. Details sind auf einer separaten Seite ausführlich dargestellt.

Fast alle Diskriminierungen, die auf der Seite Kernforderungen des Maskulismus genannt sind, verstoßen gegen das Prinzip Gleichberechtigung. Einzelne genannte Diskriminierungen verstoßen gegen weitere Grundwerte, die nur in entferntem Zusammenhang mit der Gleichberechtigung stehen, und gegen die Rechtsstaatlichkeit und das Prinzip der Gewaltentrennung. Im einzelnen basieren die maskulistischen Standpunkte auf folgenden Überzeugungen:

Die vorstehenden Grundwerte sind teilweise keine direkten Begründungen der Diskriminierungen, sondern widerlegen Argumente, mit denen Diskriminierungen rechtfertigt werden.

Das Prinzip Blutrache

Viele Argumente zugunsten von Diskriminierungen von Männern basieren auf dem Prinzip Blutrache (bzw. Sippenhaft), z.B.
  • Sexismus gegen Männer kann toleriert werden, denn viele Männer sind sexistisch gegen Frauen.
  • Häusliche Gewalt von Frauen gegen Männer ist irrelevant, weil häusliche Gewalt weit überwiegend von Männern gegen Frauen ausgeübt wird.
  • Männer dürfen heute bei der Stellenvergabe diskriminiert werden, weil früher Frauen diskriminiert wurden.
Männer und Frauen werden hier als Kollektive behandelt, die als Kollektive bestraft werden können, in dem einzelne Mitglieder des Kollektivs in Vertretung für das Kollektiv individuell geschädigt werden. Dieses archaische "Rechts"prinzip ist am besten bekannt in Form der Blutrache zwischen Familienstämmen: Kollektive sind hier mehrere rivalisierende Familien; wenn ein Mitglied einer Familie umgebracht wird, darf die betroffene Familie irgendein Mitglied der anderen Familie umbringen. Noch anders formuliert besteht das Prinzip Blutrache darin, Unrecht zu verrechnen. Unrecht kann nicht zwischen Personen oder Kollektiven gegenseitig aufgerechnet werden! Es gibt auch keine Gleichberechtigung im Unrecht.

Das Prinzip Blutrache bedeutet im Kern, Straftaten gegen Männer oder Diskriminierungen von Männern für nicht strafbar bzw. zulässig zu erklären. Es ist strikt abzulehnen, und zwar generell und nicht nur, wenn Männer betroffen sind.

Die Bildung von Kollektiven ist auch in anderer Hinsicht ambivalent: Sie ist einerseits eine Basis für Solidarität und gegenseitige Unterstützung, andererseits droht die Gefahr, jede Benachteiligung eines Mitglieds der eigenen Gruppe als persönliche Verletzung zu erleben (vgl. IDPOL-Phänomen).

Relativierung von Unrecht

Beispiele:
  • Sexismus gegen Männer ist harmlos im Vergleich zum Sexismus gegen Frauen.
  • Häusliche Gewalt gegen Männer ist irrelevant, weil in dem meisten Fällen häuslicher Gewalt Frauen betroffen sind.
  • Genitalverstümmelungen bei Jungen können toleriert werden, weil die Genitalverstümmelung bei Mädchen noch viel häufiger und grausamer ist.
Hier wird ein Unrecht (von dem z.B. bestimmte Männer betroffen sind) verharmlost oder gesetzlich nicht verfolgt oder nicht präventiv verhindert, weil es ein anderes Unrecht (von dem z.B. bestimmte Frauen betroffen sind) gibt, das noch schlimmer ist. Nach dieser Logik bräuchte man z.B. Diebstahl nicht gesetzlich zu verfolgen, weil es auch Fälle von Mord gibt, die sind viel schlimmer.

Es sollte offensichtlich sein, daß die Relativierung von Unrecht ein völlig absurde Argumentationsform ist und strikt abzulehnen ist.